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Eine ungewöhnliche Reise: Als Gast auf einem Containerschiff

Es begann mit einer zufälligen Begegnung auf hoher See. Jahre lang war ich regelmäßig auf Kreuzfahrtschiffen unterwegs – zunächst als Gast, später, zwischen 2013 und 2019, an Bord der MS Europa 2. Dort lernte ich eine besondere Frau kennen: Elke, eine ehemalige Staff-Captain, die auf früheren Schiffen gedient hatte. Als wir uns am Ende unserer letzten gemeinsamen Reise verabschiedeten, erwähnte sie beiläufig, dass sie als Nächstes „wieder auf ein Containerschiff“ gehen würde.

Ein Containerschiff? Als Gast? Das war neu für mich. Und wer mich kennt, weiß: Wenn mich etwas neugierig macht, beginne ich sofort zu recherchieren. So stieß ich auf das Reisebüro Pfeiffer (www.frachtschiffreisen-pfeiffer.de), das sich auf genau diese Art von Reisen spezialisiert hat.

Die Planung: Von der Idee zur Buchung

Die Idee ließ mich nicht mehr los. Und dann kam der Moment, in dem Tine, ein Gast von unserer letzten Kreuzfahrt vor 16 Monaten, davon hörte. Nach kurzem Zögern fragte sie mich: „Kann ich dich begleiten?“ – und plötzlich war es kein Soloabenteuer mehr, sondern ein gemeinsames Projekt.

Die Rahmenbedingungen standen schnell fest:

  • Zeitpunkt: Juli. Mein Teilzeitmonat bot die perfekte Gelegenheit, und wir hofften auf mildes Wetter in Nordeuropa.
  • Route: Start und Ziel sollten Hamburg sein. Unter den drei verfügbaren Touren fiel unsere Wahl auf die MS Gerda – der Name des Schiffes hatte uns überzeugt.

Doch eines war klar: Solche Reisen sind begehrt. Die besten Touren muss man 9–12 Monate im Voraus buchen. Obwohl es nur wenige Kabinen für Passagiere gibt, wissen erfahrene Containerschiff-Reisende genau, welche Routen besonders lohnenswert sind. Also buchten wir im Oktober 2025 – und die Vorfreude begann.

Was kommt als Nächstes?

Die Vorbereitungen liefen an, und mit jedem Tag rückte das Abenteuer näher. Wie würde es sein, nicht als Tourist, sondern als Gast in der Welt der Frachtschifffahrt unterwegs zu sein? Ein Bericht, der noch geschrieben werden muss…

Was erwartet dich kulinarisch auf einem Containerschiff?

Schon bei der Buchung wird darauf hingewiesen: An Bord gibt es vor allem herzhafte Kost. Da die Seeleute körperlich hart arbeiten, erhalten sie drei warme Mahlzeiten am Tag – stets mit tierischem Protein. Für Vegetarier bedeutet das: Das Fleisch wird beiseitegelassen, und man genießt stattdessen die Sättigungsbeilagen und das Gemüse.

Ramon, unser Koch, war großartig. Er zeigte sich sehr flexibel und kreativ, wenn es um kleine Extrawünsche ging. Das ist jedoch nicht der Standard.

Die Essenszeiten waren wie folgt: Frühstück 7-8 Uhr, Kaffee 10-10.30 Uhr, Mittag 12-13 Uhr, Kaffee 15-15.30 Uhr und Abendessen 17-18 Uhr.

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